Photo: Howard Fisk

Die 25 besten ausflugsziele in und um seattle

Mal sehen, ob sie alle schaffen!

Dies ist keinesfalls eine vollständige Liste all der unglaublichen Erlebnisse, die Sie in Seattle erwarten, aber es ist immerhin ein Anfang. Auf geht’s!

 

Die Innenstadt von Seattle


Der Pike Place Market

Diese Kultattraktion von Seattle ist ganzjährig geöffnet – und reich an schmackhaften Köstlichkeiten. Es gibt so viele Dinge, die man am Pike Place Market lieben kann: Gänge mit leckerem Obst und Gemüse, Tischer voller frischer Blumensträuße und Stände über Stände, die alle Arten vor Ort hergestellter Schmuck- und Kleidungsstücke sowie Geschenkartikel feilbieten. Darüber hinaus finden Sie auch zahlreiche Gastronomiebetriebe, die Sie mit zubereiteter Kost versorgen. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, auf welche Art von Essen Sie gerade Lust haben, dann gehen Sie einfach zum Pike Place Market und kosten Sie von allem etwas, oder nehmen Sie an einer Tour teil, bei der sich alles um Gastronomie, Geschichte oder von beidem etwas dreht. Und dann wäre da natürlich noch die Sache mit dem Fischwerfen …

Photo: Hayden Campbell

Die Familie der Kunstmuseen von Seattle

Das Seattle Art Museum (SAM), das in der Innenstadt von Seattle an der Kreuzung von First und Union liegt, zeigt sowohl Exponate aus dem eigenen Bestand als auch Wanderausstellungen. Wenn Sie sich die Dauersammlung anschauen möchten, empfiehlt sich vor allem die Sammlung mesoamerikanischer und indianischer Kunst. Weitere Glanzlichter sind moderne Werke von Jackson Pollock und Andy Warhol, europäische Meisterwerke der Porträtkunst und der Bildhauerei sowie asiatische Stücke, die bis ins zweite Jahrhundert zurückgehen. Auch das Seattle Asian Art Museum im Volunteer Park verfügt über sehenswerte Sammlungen chinesischer, koreanischer und südostasiatischer Kunst, und die japanische Sammlung des Museums gehört zu den bedeutendsten außerhalb Japans.

Eine der besten Gratisattraktionen in Seattle, der Olympic Sculpture Park, ist ganzjährig geöffnet und enthält Skulpturen von Künstlern wie Richard Serra, Alexander Calder, Mark di Suvero und Louise Bourgeois. Er liegt auf einem ehemaligen Industriegelände, und in ihn wurden sowohl viele einheimische Pflanzen integriert als auch umweltfreundliche Einrichtungen wie Regenwassersammelsysteme und ein Lachsbiotop. Ein Z-förmiger Pfad zieht sich durch den weitläufigen Park mit seinen großen Rasenflächen und schließt sich an Rad- und Fußwege an der Strandseite an.

Seattle Central Library Photo: Jan Uy

Die öffentliche Zentralbibliothek

Die Seattle Central Public Library ist sowohl ein architektonisches Meisterwerk als auch eine aktive öffentliche Bibliothek und damit ein leuchtendes Beispiel für das fortschrittliche und informierte Seattle. Fast 10.000 Glasscheiben und über 4.000 Tonnen Stahl machen dieses nachhaltige Gebäude für Einheimische wie für Touristen zu einer sehenswerten Attraktion. Aber Sie sollten es nicht nur von außen bestaunen, sondern auch die Innenräume und die Blicke von innen bei einer Führung auf eigene Faust kennenlernen, die Sie sich über Ihr eigenes Mobiltelefon kommentieren lassen können, wenn Sie +1 206 686‑8564 wählen. Und vielleicht leihen Sie sich ja auch noch ein Buch aus.

Photo: David Newman

Der Chinatown-International District

Gehen Sie vom Herzen der Innenstadt aus nach Süden, und unmittelbar östlich des Pioneer Square werden Sie auf den Chinatown-International District von Seattle stoßen, wo es viele authentische Speisen, mitreißende Kulturerlebnisse und faszinierende Einkaufsmöglichkeiten gibt. Der “ID”, der von den zahlreichen Asiaten aus unterschiedlichen Kulturen geprägt ist, die sich hier im Laufe der letzten hundert Jahre angesiedelt haben, hat sich zu einem der facettenreichsten und lebendigsten Bezirke Seattles entwickelt. Heute floriert hier eine schmackhafte asiatische Gastronomie, unzählige Läden verkaufen alles von frischem Fisch bis zu traditionellen Kräutern, und das ganze Jahr über steigen immer wieder bunte Feste, wie das Dragon Fest und das Night Market & Autumn Moon Festival. Mehr über diesen Stadtteil erfahren Sie im Asian American Heritage Guide to Seattle.

Der Pioneer Square

Herzlich willkommen am Geburtsort von Seattle! Vom Pioneer Square behauptet man, er sei der „erste Stadtteil“ von Seattle gewesen, und dieser traditionsreiche Platz ist heute vor allem für seine Neorenaissance-Architektur, die Kunstspazierhänge am ersten Donnerstag eines jeden Monats, das Nachtleben, die köstlichen Mittagsrestaurants und die skurrilen Boutiquen bekannt. Erkunden Sie den Ur-Bezirk von Seattle in seiner ganzen Tiefe und Pracht, indem Sie an einer Führung teilnehmen, die Sie unter Tage führt, wo Sie das Seattle aus der Zeit des Goldfiebers kennenlernen.

Seattle from Kerry Park Photo: David Newman

Kerry Park

Wenn Sie einen unschlagbaren Ausblick auf die Skyline von Seattle genießen möchten, dann gehen Sie auf der Südseite des Queen Anne Hill zum bekanntesten Aussichtspunkt der Stadt, dem Kerry Park. Ein Foto von hier aus ist postkartenreif: mit den Fähren in der Elliott Bay, der Skyline der Stadt mit der Space Needle im Vordergrund und – bei günstigem Wetter – einem herrlichen Blick auf den Mount Rainier.

Die Stadien für Profi-Sport

Willkommen in den Heimstadien unserer größten Profi-Mannschaften im Sport. Football-Fans aus dem In- und Ausland lieben das offene CenturyLink Field, in dem im Herbst und Winter die Super-Bowl-Gewinner von 2014, die Seattle Seahawks (NFL), ihre Heimspiele austragen. Im Frühjahr und Sommer hingegen können Sie hier den Seattle Sounders FC (MLS) anfeuern, dem Seattle seinen Spitznamen “Soccer City USA” zu verdanken hat. Unmittelbar südlich des CenturyLink Field spurten die Seattle Mariners auf dem Safeco Field von Base zu Base, um vielleicht auch einmal die World Series zu gewinnen. In beiden Stadien gibt es Besichtigungstouren für Fans. Machen Sie sich also an einem Spieltag auf den Weg, und feuern Sie die Teams in Blau und Grün an!

The Smith Tower Photo: Wil Taylor

Der Smith Tower

Der Smith Tower, der lange das höchste Gebäude westlich des Mississippi war, bot der Öffentlichkeit über mehr als hundert Jahre die besten Aussichten auf Seattle. Fahrstuhlführer bringen die Besucher in Windeseile in einem altmodischen Aufzug mit Kupfer und Messing in das 35. Stockwerk, wo man beim Betreten der historischen Aussichtsplattform unweigerlich in nostalgisches Schwärmen gerät.

Wenn man zu Besichtigung kommt, hat man auch die Möglichkeit, im Gemischtwarenladen Smith Tower Provisions zu stöbern und die Café-Bar Smith Tower Temperance zu besuchen. Lassen Sie sich von der Tour in Eigenregie mit dem Titel “The Legends of Smith Tower” Anekdoten aus der Vergangenheit erzählen, oder fahren Sie gleich hoch zum Observatorium. Aus jedem Winkel sehen Sie Seattle von seinen schönsten Seiten, unter anderem die Space Needle, das Great Wheel, das Columbia Center, die Sportstadien, den Pioneer Square, den Chinatown-International District und selbstverständlich auch die Naturschönheiten des Umlands mit dem Mount Rainier, den Kaskaden, dem Olympic-Gebirge und dem Puget-Sund.

Die Seattle Waterfront (Hafenviertel)


Miner's Landing at the Seattle Waterfront Miner's Landing on the Seattle Waterfront Photo: David Newman

Die Seattle Waterfront (Hafenviertel)

Das einzigartige Hafenviertel der Stadt, die Seattle Waterfront, ist das ganze Jahr über aktiv. Mit Dutzenden von Wegen, Pieren und öffentlichen Räumen ist diese Gegend jederzeit ein toller Ort zum Entspannen und um Menschen zu beobachten. Stöbern Sie in Geschäften wie Miner’s Landing nach Andenken und Mitbringseln, oder nehmen Sie an einem Tisch in einem der bekannten Seafood-Restaurants Platz, um ein Essen auf Seattle-Art zu genießen. Die Waterfront ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge zu Wasser in die Elliott Bay und darüber hinaus. Das Wassertaxi nach West Seattle legt von Pier 50 ab, die Washington State Ferries nach Bremerton und Bainbridge Island von Pier 52, und Argosy Cruises bietet Hafenrundfahrten, Schleusentouren und Ausflüge nach Tillicum von Pier 55. Sie haben sich noch weiter entfernte Ziele gesteckt? Kreuzfahrten sorgen dafür, dass Pier 66 während der Sommermonate sehr belebt ist, und Reisende ins kanadische Victoria (Britisch-Kolumbien) legen mit Clipper Vacations von Pier 69 ab.

Fähren des Staates Washington

Das System der Washington State Ferry ist das größte Fährsystem in den USA. Es befördert jährlich über 23 Millionen Passagiere auf 28 Fähren, die 20 Anlegestellen miteinander verbinden. Von der Seattle Waterfront legen Fähren mit einer Kapazität von bis zu 2.500 Personen und 202 Automobilen nach Bremerton auf der Olympic-Halbinsel (60 Minuten) und nach Bainbridge Island (35 Minuten) ab, die natürlich auch die umgekehrte Strecke bedienen. Beide Überfahrten bieten herrliche Panoramaaussichten auf die Skyline von Seattle und den Hafen, und manche Fahrgäste nutzen die Fähre auch nur für schnelle Sightseeing-Ausflüge über den Sund.

Seattle Aquarium Photo: Joe Mabel

Das Seattle Aquarium

Das Seattle Aquarium besitzt ein atemberaubendes 12 Meter hohes und 25 Tonnen schweres Fenster zu einem mit 454 Kubikmetern Wasser gefüllten Aquarium voller Lachse und anderer bunter Fische, Seeanemonen und weitere einheimischer Meeresbewohner. Dreimal am Tag erhalten sie Besuch von Tauchern mit Spezialmasken, die ihnen ermöglichen, sich mit dem Publikum außerhalb zu unterhalten und dessen Fragen zu beantworten. Außerdem gibt es ein Gezeitenbecken mit Seeanemonen und Seesternen, die man vorsichtig streicheln darf, ein pazifisches Korallenriff, Meeressäuger und eine Unterwasserkuppel, die größte Attraktion des Aquariums. Das Seattle Aquarium liegt im Hafenviertel am Pier 59.

Seattle Great Wheel Photo: Nicola

Das Seattle Great Wheel

Die neueste Attraktion im Hafenviertel von Seattle, das Seattle Great Wheel, ragt 53 Meter hoch über dem Pier 57 auf und fast zwölf Meter in die Elliott Bay hinein. Von ganz oben bietet sich ein herrliches Panorama der Skyline und der Elliott Bay sowie des Olympic-Gebirges dahinter. Die Gondeln sind geschlossen und klimatisiert, so dass sie – unabhängig von der Witterung – ganzjährig nutzbar sind.

Lake Union


Kayaking on Lake Union Photo: Ga Howard

Hinaus auf den Lake Union

Eine der großen Attraktionen von Seattle ist ein gewaltiger, wunderschöner See mitten in der Stadt – und es gibt keine bessere Möglichkeit, den Lake Union zu entdecken, als mit einem Kajak (oder vielleicht auch auf einem Stehpaddelbrett, auch SUP-Board genannt). Mieten Sie Boot oder Brett bei Moss Bay (am Südufer des Lake Union) oder im Northwest Outdoor Center (am Westufer des Sees), und Sie werden schnell herausfinden, was es heißt, in Seattle zu sein: umgeben von Wasserflugzeugen, die in der Mitte des Sees starten und wassern, Hausbooten entlang den Ufern (darunter auch das aus dem Film Sleepless in Seattle [Schlaflos in Seattle] bekannte) und Wasserfahrzeugen jeder Größe, wohin das Auge blickt, ist Seattle ein wahrgewordener Traum vom Leben am und auf dem Wasser.

Photo: Kenmore Air

Wasserflugzeuge

Wenn Sie das unglaubliche Erlebnis eines Rundflugs suchen oder Lust auf Inselhüpfen haben, dann sind die Wasserflugzeuge von Seattle Ihr Ticket zu einem unvergesslichen Abenteuer. Kenmore Air, das 1946 seinen Betrieb in Seattle aufnahm, gehört mit seiner Flotte aus 25 Maschinen zu den ältesten und größten Wasserflugzeugunternehmen der Welt. Buchen Sie einen Platz auf einem der nur einstündigen Linienflüge zwischen Seattle und Victoria (B.C., Kanada) oder aber nach Friday Harbor oder anderen Orten auf den San Juan Islands, der Olympic-Halbinsel und den Golfinseln von Britisch-Kolumbien. Charterflüge, Angelausflüge und andere Angebote – darunter auch ein 20minütiger Rundflug über Seattle – werden ebenfalls gerne gebucht.

Seattle Seaplanes bietet weitere Möglichkeiten, vom Lake Union abzuheben, darunter ganzjährig Rundflüge und sogenannte „Dinner-Flüge“ zu beliebten Restaurants und Urlaubsanlagen auf den San Juan Islands, in Victoria (B.C., Kanada), in Port Townsend und auf der Olympic-Halbinsel sowie den Städten Port Ludlow, Port Hadlock und Poulsbo auf der Kitsap-Halbinsel. Charterflüge, Flüge zu besonderen Anlässen sowie Flugunterricht sind ebenfalls erhältlich.

Photo: Ed LaCasse

Museum of History & Industry (MOHAI)

Von seinen bescheidenen Anfängen im Jahre 1911 hat sich das Museum of History & Industry (MOHAI) mit nunmehr über vier Millionen Gegenständen, Dokumenten und Fotografien aus der Geschichte der Region um den Puget-Sund zu einer der größten privaten Organisationen zur Wahrung des Kulturerbes im Staat Washington entwickelt. Das MOHAI verwendet diese Artefakte in Kombination mit modernen interaktiven Präsentationstechniken, um die Vergangenheit am Beispiel der Geschichten jener Männer und Frauen, die Seattle von einer Wildnis zur einer Weltstadt aufgebaut haben, zum Leben zu erwecken. Neben seinen Museumsausstellungen zeichnet das MOHAI auch für eine Reihe von preisgekrönten öffentlichen Bildungsveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene verantwortlich und arbeitet bei lokalen Veranstaltungen und Aktionen regelmäßig mit der Kommune zusammen. Ziel des MOHAI ist es letztendlich, eine Verbindung zwischen den Bewohnern und der ereignisreichen Geschichte der Region zu schaffen und die Menschen zu inspirieren, die Stadt zu einem lebendigen, lebenswerten und nachhaltigen Ort zu machen, den alle genießen können.

Seattle Center


Seattle Center Monorail Photo: Howard Fisk

Seattle Center Monorail

Steigen Sie in die Seattle Center Monorail und erleben Sie die Bahnfahrt Ihres Lebens in nur zwei Minuten! Die Einschienenbahn, die seit ihrem Bau anlässlich der Weltausstellung von 1962 zu einer Ikone Seattles wurde, befördert alljährlich rund zwei Millionen Fahrgäste zwischen Westlake Center und Seattle Center. Die Bahn bietet eine schicke Alternative für die Fahrt zwischen dem Einkaufszentrum der Innenstadt und den zahlreichen Attraktionen im Seattle Center.

Space Needle Photo: David Newman

Space Needle

Die Space Needle findet sich gewiss auf den Löffellisten vieler Menschen, und sie ist zweifelsohne auch das markanteste Wahrzeichen von Seattle. Lassen Sie sich nach oben befördern, um atemberaubende Aussichten und gutes Essen zu erleben! Mit 184 Metern Höhe bietet die Space Needle fabelhafte Rundumblicke, bei denen man unter anderem den Mount Rainier, den Puget-Sund, das Olympic- und das Kaskadengebirge, die herrliche Stadt Seattle und noch vieles mehr sehen kann.

MoPOP (Museum of Pop Culture)

Das innerhalb des Seattle Center in einem umwerfenden, vom Star-Architekten Frank O. Gehry entworfenen Gebäude untergebrachte MoPOP ist den Ideen und der Risikobereitschaft gewidmet, von denen die Popkultur unserer Zeit lebt und vorangetrieben wird. Das im Rock ’n’ Roll verwurzelte MoPOP dient als Einstiegsmuseum, das mit seinen Sammlungen, Ausstellungen und Bildungsprogrammen jung und alt anspricht und Besucher durch interaktive Technik einbezieht. Hier können Sie die einflussreiche Geschichte von Nirvana entdecken, Jimi Hendrix’ Wurzeln in Seattle finden und im hochmodernen interaktiven Sound Lab sogar selbst ein Instrument Ihrer Wahl in die Hand nehmen und Ihren eigenen Seattle-Sound entdecken. Los geht’s – und eins und zwei und …

Pacific Science Center

Mit fünf Gebäuden voller wissenschaftlicher Exponate zum Anfassen, einem ebenso hübschen wie interessanten tropischen Schmetterlingshaus, zwei IMAX®-Kinos (davon eines mit IMAX®-3D-Technik), Laser-Shows und einem Planetarium ist das Pacific Science Center eines der Juwelen dieser Stadt, an dem alle Altersgruppen ihre Freude haben. Ursprünglich diente das von dem einheimischen Architekten Minoru Yamasaki entworfene Science Center als USA-Pavillon auf der Weltausstellung von 1962. Mit zwei hohen gotischen Bögen und einem Hof mit Reflexionsbecken ist dieses Museum nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch der Entspannung.

Chihuly Garden and Glass Photo: David Newman

Chihuly Garden and Glass

Unmittelbar unterhalb der Space Needle zeichnet Chihuly Garden and Glass das Leben und Wirken ces weltberühmten Glaskünstlers Dale Chihuly nach. Kernstück von Chihuly Garden and Glass ist gewiss das Glashaus. Das zwölf Meter hohe Gebäude aus Glas und Stahl mit einer Fläche von 418 m² besteht aus lichtdurchfluteten Räumen und enthält eine dreißig Meter lange Skulptur in Tönen von rot, orange, gelb und bernsteinfarben, die sich aus vielen Einzelelementen zusammensetzt und zu Chihulys größten Hängeskulpturen gehört. Das Erscheinungsbild des Kunstwerks ändert sich ständig durch die natürliche Beleuchtung und beim Übergang vom Tag zur Nacht.

Pacific Northwest Ballet Photo: Angela Sterling Photography

Das Pacific Northwest Ballet

Schon lange ist das Pacific Northwest Ballet (PNB) für sein herausragendes Balanchine-Repertoire berühmt, aber es ist gleichermaßen bekannt für seine Modernität und fasziniert das Publikum regelmäßig mit neuen Werken. Das PNB, das weithin als eines der besten Tanzensembles des Landes anerkannt ist, erfreut sein Publikum unter der künstlerischen Leitung von Peter Boal, einem angesehenen Ex-Tänzer mit einer distinguierten 22jährigen Karriere beim New York City Ballet. Die schiere Brillanz der Choreographen und Tänzer wird sie begeistern!

Außerhalb der Stadt


Woodland Park Zoo

Es gibt nur einen Ort in Seattle, an dem Sie Gelegenheit haben, einen Chuckwalla, ein Wallaroo und einen Jägerliest zu sehen. Oder vielleicht suchen Sie ja auch einen Lippenbär, ein Zwergaguti oder einen Greifstachler. Ganz gleich, welch exotisches Tier Sie unbedingt sehen möchten: Der Woodland Park Zoo ist der Ort, an dem sie alle zu finden sind. Er zeigt außerdem preisgekrönte Ausstellungen wie “Northern Trails” über die Tierwelt Alaskas und des Nordwestens der USA sowie des westlichen Kanadas und “Trail of Vines”, einen herausragender Primatenschaukasten.

Das Museum of Flight

Da Seattle seit langem Standort großer Flugzeughersteller ist, liegt das Thema Fliegen hier buchstäblich in der Luft. So verwundert es auch kaum, dass hier eines der besten Luftfahrtmuseen des Landes beheimatet ist. Über 150 historische Artefakte kann man im Museum of Flight, darunter die legendäre SR‑71 Blackbird (die Geschwindigkeiten bis Mach 3 und Höhen bis 26.000 Meter schaffte), eine Original-Concorde und jene Boeing 707, die in den fünfziger, sechziger und frühen siebziger Jahren als Präsidentenmaschine Air Force One diente. Viele der Exponate darf man anfassen oder betreten, und sie sind daher perfekt für Kinder geeignet – zum Beispiel ein Flugsimulator, ein Flughafen-Tower und die Kid’s Flight Zone, wo die Kleinen in eine Fliegermontur schlüpfen und ihre Fähigkeiten als Piloten testen können.

Chateau Ste. Michelle Photo: David Newman

Das Weinbaugebiet von Woodinville

Nicht jeder weiß es, aber ein Weinanbaugebiet liegt nur einen Steinwurf von Seattle entfernt. Rund eine halbe Autostunde außerhalb der Stadt ist Woodinville Standort von einem Dutzend Weingütern, Weinkellern und Verkostungsräumen, in denen die Besucher Weine aus dem ganzen Staat probieren können. Zwischen den Weingütern von Weltklasse finden Sie eine preisgekrönte Gastronomie, wunderschöne Aussichten auf die Berge und Kilometer von Rad- und Wanderwegen. Mehrere Veranstalter bieten geführte Weinprobenausflüge nach Woodinville, die in der Innenstadt von Seattle beginnen, so dass Sie den ganzen Tag lang bedenkenlos kosten und genießen können.

Boeing Tour Photo: Future of Flight

The Future of Flight Aviation Center & Boeing Tour

Wenn Sie nordwärts nach Mulkilteo fahren, werden Sie sicherlich von der Future of Flight Aviation Center & Boeing Tour begeistert sein. Das zum Unternehmen Boeing gehörende Zentrum ist ganz den Verkehrsflugzeugen gewidmet und liegt am westlichen Rand des Flugplatzes Paine Field, direkt gegenüber der größten Fertigungshalle für Boeing-Düsenflugzeuge. Das Zentrum umfasst eine Luftfahrtgalerie mit interaktiven Exponaten zur Verkehrsluftfahrt, ein Theater und eine Aussichtsplattform auf dem Dach, von der aus Sie Starts und Landungen auf dem Flughafen beobachten können. Zu den Exponaten gehören ein Flugsimulator, Schnittmodelle vom Rumpf verschiedener Boeing-Flugzeugtypen sowie ein Flugzeugkonstruktionsprogramm, mit dem Besucher ihre eigene Maschine entwerfen und anschließend deren Flugtüchtigkeit von einem Computer ermitteln lassen können. Besichtigungen der benachbarten Boeing-Fabrik, die am Zentrum beginnen und enden, bestehen aus einer anderthalbstündigen Erkundungstour durch das nach Rauminhalt größte Gebäude der Welt, in dem die 747, die 767, die 777 und der 787 Dreamliner von Boeing gebaut werden.

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